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Sprache und Literacy

Sprachliche Bildung von Anfang an

Sprachliche Bildung und Literacy beginnen am Tag der Geburt und erfordern durch die Kindheit hindurch eine kontinuierliche Begleitung an allen Bildungsorten. Sprach- und Literacykompetenz erweisen sich als Schlüsselkompetenz, da Schul- und Berufserfolg sowie gesellschaftliche Teilhabe davon abhängen.

Kinder treten bereits unmittelbar nach ihrer Geburt in regen Austausch mit ihrer Umwelt, denn von Anfang an bringen sie kommunikative Kompetenzen mit und verständigen sich durch Laute, Gestik und Mimik. Um Sprache zu lernen, brauchen sie keine spezielle Anleitung, sondern täglich vielfältige Anregungen und Gelegenheiten, mit Sprache kreativ umzugehen. Sprachkompetenz erwerben sie in täglichen Interaktionen mit Erwachsenen und anderen Kindern und durch Kommunikation im Kontext sinnvoller Handlungen und Themen, die sie interessieren. Auch mit Lesen und Schreiben kommen sie von Geburt an in Berührung und zeigen alsbald Interesse daran. Durch frühe und vielfältige Begegnungen mit Buch-, Medien-, Erzähl-, Reim-, Schrift- und Schreibkultur entwickeln Kinder bereits vor ihrer Einschulung die Kompetenz, mit Schrift, Schriftsprache und Symbolsystemen umzugehen (Literacy). Junge Kinder lernen vernetzt, ihre sprachlichen, emotionalen, sozialen, kognitiven und motorischen Lern- und Entwicklungsprozesse sind auf das engste miteinander verknüpft.

Eltern legen den Grundstein für die Sprach- und Literacyentwicklung ihrer Kinder. Sprachliche Bildung in der Familie setzt eine gelungene Kommunikation und eine sichere und tiefe Bindung zwischen den Eltern und ihrem Kind voraus, denn nur wenn sich ein Kind sicher und geborgen fühlt, kann es seine kommunikativen und sprachlichen Fähigkeiten weiterentwickeln. Ebenso bedeutsam sind vielfältige Literacyaktivitäten wie Vorlesen und gemeinsames Betrachten von Bilderbüchern in anregendem Dialog mit dem Kind.

Die Kindertageseinrichtung ist nach der Familie die zweite Station auf dem Weg des lebenslangen Lernens. Zu ihren klassischen und wichtigsten Bildungsaufgaben zählt die „sprachliche Bildung“, die die Grundlage aller Bildungsprozesse darstellt und sich zugleich im Wandel befindet angesichts der hohen Veränderungsdynamik im Bereich der frühen Bildung. Alle Kinder in ihrer Sprach- und Literacykompetenz umfassend zu stärken ist das Ziel sprachlicher Bildung und eines der wichtigsten Bildungsziele in den Jahren bis zur Einschulung.

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Landesrechtliche Vorgaben

Während für Kindergärten sprachliche Bildung schon seit 1972 eine landesrechtlich verankerte Kernaufgabe ist, ist sie es mit Inkrafttreten des BayKiBiG im Jahr 2005 für alle Arten von Kindertageseinrichtungen geworden, d.h. für Kinderkrippen, Kindergärten, Horte und Häuser für Kinder (vgl. Art. 13 Abs. 3 BayKiBiG, § 5 AVBayKiBiG). Nach Art. 12 BayKiBiG sind die Träger zudem verpflichtet, für Kinder mit besonderem Sprachförderbedarf spezifische Maßnahmen sprachlicher Bildung und Förderung sicherzustellen; dazu zählen Kinder mit Auffälligkeiten in ihrer sprachlichen Entwicklung sowie Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund, die über keine oder unzureichende Deutschkenntnisse verfügen. Für letztere gibt es das Angebot „Vorkurs Deutsch 240“, das Kindergärten in Kooperation mit der Grundschule durchführen (§ 5 Abs. 2 AVBayKiBiG).

Um über eine Vorkursteilnahme entscheiden zu können, sind Kindergärten verpflichtet, bei allen Kindern, deren beide Eltern nicht deutschsprachiger Herkunft sind, den Sprachstand in der ersten Hälfte des vorletzten Kindergartenjahres anhand des zweiten Teils des Bogens ,,Sprachverhalten und Interesse an Sprache bei Migrantenkindern in Kindertageseinrichtungen“ (SISMIK) zu erheben (§ 5 Abs. 2 AVBayKiBiG). Der Sprachstand von deutschsprachig aufwachsenden Kindern ist ab der ersten Hälfte des vorletzten Kindergartenjahres vor der Einschulung anhand des Beobachtungsbogens ,,Sprachentwicklung und Literacy bei deutschsprachig aufwachsenden Kindern (SELDAK)“ zu ermitteln; der Bogen kann auch in Auszügen verwendet werden.

Die Träger von Kindertageseinrichtungen erhalten für alle Kinder, deren beide Elternteile nichtdeutschsprachiger Herkunft sind, im Rahmen des BayKiBiG den erhöhten Gewichtungsfaktor 1,3, und zwar unabhängig davon, ob das Kind am Vorkurs teilnimmt.

Bildungs- und Erziehungsplan

Ein Schwerpunkt im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan liegt auf dem Bildungsbereich Sprache und Literacy, der mit interkultureller Bildung und dem Übergang in die Schule als themenübergreifende Bildungsperspektiven sowie mit folgenden Schlüsselprozessen für Bildungsqualität auf das engste verknüpft ist: Partizipation, Ko-Konstruktion, Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern, Gemeinwesenorientierung sowie Beobachtung und Dokumentation. Der Bildungs- und Erziehungsplan gibt zudem dem pädagogischen Personal vielfältige praxisgerechte Anregungen und Beispiele zur Umsetzung.

Wirksame Konzepte zur sprachlichen Bildung sind langfristig angelegt, kurzzeitige Sprachförderprogramme können meist keine nachhaltigen Veränderungen bewirken. Vielfältige Begegnungen mit Buch-, Erzähl-, Schrift- und Medienkultur (Literacy) sind in den Fokus der sprachlichen Bildungsarbeit in Kindertageseinrichtungen gerückt. Der Bildungsbereich „Sprache und Literacy“ ist als durchgängiges Prinzip im pädagogischen Alltag zu verankern wird. Das bedeutet konkret:
Kindertageseinrichtungen ermöglichen Kindern viel Mitsprache (Partizipation) und Mitgestaltung (Ko-Konstruktion), d.h., alle Bildungsprozesse mit Kindern werden gemeinsam und im Dialog gestaltet. Dabei ist der Bildungsbereich Sprache und Literacy mit allen Bildungsbereichen in vielfältiger Weise verknüpft und wird zum Querschnittsthema.

Größte Bedeutung kommt der Qualität des (sprachlichen) Interaktionsgeschehens zu. Kindern ein guter Zuhörer, anregender Gesprächspartner und Sprachvorbild zu sein ist unabdingbar. Angesichts der Bedeutung der Familie für Sprache und Literacy ist die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern von großer Bedeutung. Darüber hinaus gilt es, die sprachlichen Lern- und Entwicklungsprozesse eines jeden Kindes systematisch zu beobachten und zu dokumentieren.

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Deutsch als Zweitsprache – Vorkurs Deutsch 240

Für den Erfolg in Schule und Beruf ist es unerlässlich, dass Kinder mit nicht deutscher Erstsprache in Deutschland die deutsche Sprache erlernen. Einen wichtigen Beitrag dazu, dass diese Kinder später am Grundschulunterricht erfolgreich teilnehmen können, leistet der Vorkurs Deutsch im Kindergarten vor dem Hintergrund, dass rd. 97% der Kinder mit Migrationshintergrund im letzten Jahr vor der Einschulung einen Kindergarten besuchen. Der "Vorkurs Deutsch" wurde in Bayern im Schuljahr 2001/02 erstmals eingeführt in Form einer 40-stündigen Deutschförderung, die in den Grundschulen zwischen Mai und Juli vor der Einschulung stattfand. Durch Beschlüsse des Ministerrats wurde diese Maßnahme seitdem zweimal zeitlich ausgeweitet, und zwar

  • ab dem Schuljahr 2005/06 auf 160 Stunden und
  • ab dem Schuljahr 2008/09 auf 240 Stunden.

Mit dieser Ausweitung einher ging die Entscheidung, dass die Vorkurse zu gleichen Anteilen von pädagogischen Fachkräften in Kindertageseinrichtungen und von Grundschullehrkräften in Kooperation durchgeführt werden.

Das Vorkurskonzept "Deutsch 240" (PDF, 44 KB) ist eine spezielle Form sprachlicher Bildung grundsätzlich für Kinder, deren beiden Elternteile nichtdeutschsprachiger Herkunft sind, wonach jeweils 120 Stunden vom pädagogischen Personal der Kindergärten und der Lehrkräfte der Grundschulen eingebracht werden. Die Vorkurse erstrecken sich insgesamt eineinhalb Jahre und laufen vom Januar des vorletzten Jahres vor der Einschulung bis zum Juli vor der Einschulung. Sie beginnen auf Seiten der Kindergärten und Grundschulen zeitversetzt. Das Vorkursangebot startet im Kindergarten bereits in der zweiten Hälfte des vorletzten Jahres vor der Einschulung, d.h. ab Januar. Der Vorkurs wird im letzten Jahr vor der Einschulung (September bis Juli) weitergeführt. Die Sprachförderung des pädagogischen Personals in Kindergärten umfasst ab der zweiten Hälfte des vorletzten Kindergartenjahres bis zur Einschulung des Kindes jeweils 90 Minuten (entspricht zwei Schulstunden) pro Woche. In den Grundschulen beginnt der Vorkurs ab dem letzten Kindergartenjahr vor der Einschulung. Die Grundschullehrer/innen übernehmen ab diesem Zeitpunkt 135 Minuten (entspricht drei Schulstunden) pro Woche. Im letzten Jahr vor der Einschulung erhält somit jedes Kind an jedem Tag der Woche eine Stunde Vorkurs. Die Vorkurse ergänzen und unterstützen die Tätigkeit der pädagogischen Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen.

Die Ausführungsverordnung zum BayKiBiG enthält zur Durchführung der Vorkurse folgende Regelungen: "Der Sprachstand von Kindern, deren Eltern beide nicht deutschsprachiger Herkunft sind, ist in der ersten Hälfte des vorletzten Kindergartenjahres anhand des zweiten Teils des Bogens 'Sprachverhalten und Interesse an Sprache bei Migrantenkindern in Kindertageseinrichtungen (Sismik) - Sprachliche Kompetenz im engeren Sinn (deutsch)' zu erheben. Die sprachliche Bildung und Förderung von Kindern, die nach dieser Sprachstandserhebung besonders förderbedürftig sind oder die zum Besuch eines Kindergartens mit integriertem Vorkurs verpflichtet wurden, ist in Zusammenarbeit mit der Grundschule auf Grundlage der entsprechenden inhaltlichen Vorgaben 'Vorkurs Deutsch lernen vor Schulbeginn' oder einer gleichermaßen geeigneten Sprachfördermaßnahme durchzuführen." Hinweise zur verbindlichen Beobachtung von Migrantenkindern mit dem Bogen SISMIK, Teil 2 (PDF, 25 KB)

Nach schulstatistischen Erhebungen hat die Anzahl der Vorkurse und der daran teilnehmenden Kinder kontinuierlich zugenommen. Im Schuljahr 2001/02, als die Vorkurse eingeführt wurden, gab es 60 Kurse mit insgesamt 550 Kindern, im Schuljahr 2009/10 waren es bereits 2.262 Vorkurse mit 17.562 Kindern. 75 % aller Kinder mit Migrationshintergrund, die einen Vorkurs besucht haben, sind mit ihrer Einschulung im Jahr 2010 in eine Regelklasse gekommen, rd. 90 % besuchen die Regelschule.

Der Freistaat zahlt wie die Kommunen für ein Kind nichtdeutsprachiger Eltern für die gesamte Zeit des Besuchs einer Kindertageseinrichtung den Faktor 1,3, d.h. 30 Prozent mehr als für ein deutschsprachiges Kind.
Die zusätzliche Finanzierung des in Kindertageseinrichtungen stattfindenden Anteils erfolgt über die kindbezogene Förderung durch eine Erhöhung des jeweiligen Buchungszeitfaktors. Der Buchungszeitfaktor für ein Kind mit Migrationshintergrund, welches einen Vorkurs besucht, wird für die Dauer von 12 Monaten bzw. im letzten Jahr vor der Einschulung um 0,1 angehoben.

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Bildungsfinanzierungsgesetz – Öffnung der „Vorkurse Deutsch 240“ für Kinder, bei denen beide Elternteile bzw. zumindest ein Elternteil deutschsprachiger Herkunft sind

Mit Inkrafttreten des Bildungsfinanzierungsgesetzes werden die Angebote zur Sprachförderung weiter ausgebaut. Ab September 2013 werden die Vorkurse Deutsch 240 für alle Kinder mit zusätzlichem Sprachförderbedarf geöffnet und gefördert.

Gemeinsame heterogene Kleingruppe

Kinder mit zusätzlichem Sprachförderbedarf mit und ohne Migrationshintergrund werden in einer gemeinsamen heterogenen Kleingruppe sprachlich gefördert und in der Entwicklung von Literacy-Kompetenzen unterstützt. Die Lehrkräfte und pädagogischen Fachkräfte der Kindertageseinrichtungen berücksichtigen in den gemeinsamen Aktivitäten stets die unterschiedlichen Lernausgangslagen der Kinder, die eine Zweitsprache erwerben, und der Kinder mit deutscher Erstsprache.

Grundlage für die Vorkursempfehlung

Bei Kindern mit Migrationshintergrund wird weiterhin die SISMIK - Kurzversion für die Vorkursempfehlung verwendet.
Grundlage dafür, einem Kind mit Deutsch als Erstsprache die Teilnahme am Vorkurs zu empfehlen, ist die SELDAK-Kurzversion. Sie enthält ausgewählte Teile aus dem SELDAK (Sprachentwicklung und Literacy bei deutschsprachig aufwachsenden Kindern).

Kinder mit entwicklungsbedingten Sprachstörungen

Etwa 5 Prozent aller Kinder eines Jahrgangs weisen entwicklungsbedingte Sprachstörungen auf, d.h., ihre Sprachentwicklung kann den Spracherwerbsphasen der meisten Kinder nicht oder nur in Teilaspekten zugeordnet werden. Sie benötigen dringend eine spezifische sprachtherapeutische Unterstützung, die durch das pädagogische Angebot in einem Vorkurs nicht zu leisten ist. Eine Vorkursteilnahme dieser Kinder sollte unbedingt mit den behandelnden Sprachtherapeuten abgesprochen werden. Sprachtherapie ist ein spezifisches Heilmittel. Sie muss zusätzlich (Ausnahme: Kinder, die im Rahmen der „Komplexleistung Frühförderung“ Sprachtherapie erhalten) zu der in Kindertageseinrichtungen angebotenen Sprachförderung erfolgen, wenn ein erhöhtes Risiko für oder bereits eine Sprachentwicklungsstörung (SES) vorliegt. Sprachtherapie setzt eine Heilmittelverordnung voraus, die vom Arzt ausgestellt wird. Differentialdiagnostik und Therapie sind keine Aufgaben von pädagogischen Fachkräften.

Datenschutzrechtliche Einwilligung in den kindbezogenen Fachdialog

Die datenschutzrechtliche Einwilligung in den kindbezogenen Fachdialog von Kindertageseinrichtung und Schule ist unverändert anwendbar. Der Formulierungsvorschlag für die pädagogische Konzeption wurde aktualisiert.

Zeitlicher Ablauf der Vorkurse

Der zeitliche Ablauf der Vorkurse erfolgt wie bisher, d.h., die Empfehlung zur Vorkursteilnahme und die Durchführung im vorletzten Kindergartenjahr erfolgt durch die pädagogische Fachkraft in der Kindertageseinrichtung. Im letzten Kindergartenjahr führen Kindertageseinrichtung und Grundschule den Vorkurs gemeinsam durch. Im ersten Jahr der Ausweitung, d.h. im Kindergartenjahr 2013/14, erfolgt die Feststellung des Sprachstandes zur Vorkursteilnahme für die Vier- und ebenso für die Fünfjährigen.

Richtwert für die Bildung eines Vorkurses

Eine Vorkursgruppe soll sechs bis höchstens acht Kinder umfassen. Der Vorkurs soll nach Möglichkeit in der Kindertageseinrichtung stattfinden.

Förderung

Für die Teilnahme eines deutschsprachigen Kindes am Vorkurs Deutsch erhält der Träger der Kindertageseinrichtung eine zusätzliche Förderung, indem der Buchungszeitfaktor für das jeweilige Kind staatlicherseits erhöht wird (voraussichtlich um 0,4); der Gewichtungsfaktor von 1,0 für Regelkinder bleibt unverändert.

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Handreichung

Für die fachliche Unterstützung hat das Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) und das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) eine Handreichung „Vorkurs Deutsch 240 in Bayern – Eine Handreichung für die Praxis“ erstellt.

Die Handreichung enthält konkrete Hinweise und vielfältige Anregungen wie der Vorkurs Deutsch – aus der Perspektive eines inklusiven Ansatzes – in heterogenen Vorkursgruppen organisatorisch und pädagogisch bestmöglich gestaltet werden kann.

Die Vorkurs-Handreichung ist in drei Module (Einzelhefte) aufgebaut und steht zum Download zur Verfügung.

Modul A: Rechtlich-curriculare Grundlagen

Modul B: Prozessbegleitende Sprachstandserfassung und methodisch-didaktische Grundlagen der Vorkursgestaltung

Modul C: Toolbox zum Vorkurs

Begleitmaterialien zur Vorkurs-Handreichung

Die Vorkurs-Handreichung wird im Laufe der Zeit ergänzt durch weitere Begleitmaterialien, die Online zur Verfügung gestellt werden.

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Beobachtungsbögen SISMIK, SELDAK und PERIK

Mit Neufassung der Ausführungsverordnung zum Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (AVBayKiBiG) zum 01.09.2008 ist der Einsatz der Beobachtungsbögen verbindlich vorgegeben. Der Einsatz der Beobachtungsbögen ist gleichzeitig nach Art. 19 Nr. 10 Bayerisches Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) Fördervoraussetzung für Kindertageseinrichtungen.

  • SISMIK - Sprachverhalten und Interesse an Sprache bei Migrantenkindern in Kindertageseinrichtungen
    Der Sprachstand von Kindern, deren Eltern beide nichtdeutschsprachiger Herkunft sind, ist in der ersten Hälfte des vorletzten Kindergartenjahres anhand des zweiten Teils des Bogens „Sprachverhalten und Interesse an Sprache bei Migrantenkindern in Kindertageseinrichtungen (SISMIK) – sprachliche Kompetenz im engeren Sinn (deutsch)“ zu erheben. Mit Hilfe dieses Verfahrens wird entschieden, ob dem Kind der Besuch eines Vorkurses „Deutsch 240“ empfohlen wird.
  • SELDAK - Sprachentwicklung und Literacy Bei deutschsprachig aufwachsenden Kindern ist der Sprachstand ab der ersten Hälfte des vorletzten Kindergartenjahres vor der Einschulung anhand des Beobachtungsbogens SELDAK zu erheben.
  • PERIK - Positive Entwicklung und Resilienz im Kindergartenalltag Das pädagogische Personal begleitet und dokumentiert den Entwicklungsverlauf bei allen Kindern anhand des Beobachtungsbogens „Positive Entwicklung und Resilienz im Kindergartenalltag (PERIK)“ oder eines „gleichermaßen geeigneten Beobachtungsbogens“.

SISMIK und SELDAK sind auch geeignet, spezifische Unterstützungsbedarfe bei Kindern frühzeitig zu erkennen und so die erforderlichen Maßnahmen rechtzeitig und zielgerichtet einzuleiten. Die Begleithefte erläutern und unterstützen diesen Prozess durch konkrete Beispiele und methodische Anregungen für die sprachliche Bildungsbegleitung.

SISMIK-Teil 2 „Sprachkompetenz im engeren Sinn“ (= SISMIK-Kurzversion) und die SELDAK-Kurzversion sind die Grundlagen dafür, einem Kind, dessen Eltern beide nichtdeutschsprachiger Herkunft sind, bzw. einen deutschsprachig aufwachsenden Kind die Teilnahme am Vorkurs zu empfehlen. Sismik kann und darf bei allen Kindern angewendet wrden, die Deutsch als Zweitsprache erwerben.

Weitere Informationen finden Sie auch hier!

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Beobachtungsbögen SELSA und LISEB

Das Staatsinstitut für Frühpädagogik hat im Rahmen des Projektes „Sprachberatung in Kindertageseinrichtungen" eine Altersausweitung dieser Bögen vorgenommen.

„Sprachentwicklung und Literacy bei Kindern im Schulalter (1. bis 4. Klasse)“ – SELSA für Kinder im Schulalter (1. – 4. Klasse)

„Liseb – Literacy und Sprachentwicklung beobachten" für die systematische Begleitung der Sprachentwicklung von Kindern zwischen 24 und 47 Monaten (Liseb-1 ist für Sprachanfänger und liseb-2 für Fortgeschrittene)

Die Bögen SELSA, LISEB und LISKIT sind nicht verbindlich vorgegeben.

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Selbstevaluationsbogen LISKIT

Das Staatsinstitut für Frühpädagogik hat den Literacy-Bogen LISKIT zur Erfassung der Anregung von Literacy & Sprache in der Kindertageseinrichtung und zur Selbstevaluation durch Fachkräfte entwickelt. LiSKit ist ein Raster, mit dem pädagogische Fachkräfte das eigene Angebot im Bereich von Sprache und Literacy einschätzen können. Erfasst werden die Bereiche „Ausstattung“, „Pädagogische Aktivitäten“, „Sprachliche Interaktion“, „Zusammenarbeit mit Eltern“, „Beobachtung und Dokumentation von Sprache und Literacy“, „Verankerung von Sprache und Literacy in der Einrichtungskonzeption“, „Qualifizierung des pädagogischen Fachpersonals“ und „Vernetzung“. Das Raster ist als Grundlage gedacht für die gezielte Reflexion der eigenen Situation im Bereich Sprache und Literacy und für die Optimierung sprachlicher Bildung aus der Einrichtung heraus. Ausgehend von einer Bestandsaufnahme des eigenen Angebots können Veränderungsziele erarbeitet und konkrete Maßnahmen abgeleitet werden. Mithilfe einer erneuten Selbsteinschätzung lässt sich dann nach einiger Zeit überprüfen, ob die angestrebten Ziele erreicht wurden.

Der Bogen LISKIT ist nicht verbindlich vorgegeben.

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Materialien für den Bildungsort Familie

Elternbroschüren „Wortschätze heben – Leselust beflügeln“

„Wortschätze heben, Leselust beflügeln!“ lautet der Titel von zwei Broschüren, die das StMAS in Zusammenarbeit mit dem Staatsinstitut für Frühpädagogik im Januar 2010 herausgegeben hat. Sie dienen dem Ziel, Eltern bei ihrer Aufgabe zu unterstützen, die sprachliche Bildung ihres Kindes bestmöglich zu begleiten. Die umfassende Schrift „Sprachliche Bildung bei Kindern von Geburt an“ richtet sich primär an pädagogisches Fachpersonal und an besonders interessierte Eltern, die darauf basierende Kurzfassung mit dem Untertitel „Frühe sprachliche Bildung – Anregungen für Eltern“ ist für alle Eltern bestimmt. Die Broschüren wurden an alle Kindertageseinrichtungen in Bayern versandt mit der Bitte, die Kurzfassung an die Eltern auszugeben. Die umfassendere Broschüre versteht sich auch als Orientierungshilfe für die Beratung von Eltern in Bezug auf sprachliche Bildung im Elternhaus.
Beide Broschüren stehen im Internet zum Download zur Verfügung:
Broschüre "Sprachliche Bildung bei Kindern von Geburt an"
Broschüre "Frühe sprachliche Bildung - Anregungen für Eltern"

Elternbrief für mehrsprachig aufwachsende Kinder

Familiensprachen sind Bestandteil der Familienkultur und der Identität und Sprachentwicklung des Kindes. Verunsicherten Eltern kann in der Regel der Rat gegeben werden, mit ihrem Kind in der Sprache zu sprechen, die sie am besten beherrschen und in der sie sich am wohlsten fühlen, insbesondere dann, wenn die Kinder noch sehr klein sind. Dies wird in den vom Staatsinstitut für Frühpädagogik entwickelten Elternbrief „Wie lernt mein Kind 2 Sprachen, Deutsch und die Familiensprache?“ empfohlen, der die Themen Sprachentwicklung, Mehrsprachigkeit und sprachliche Bildungsbegleitung behandelt. Der Elternbrief ist im Internet in 18 Sprachen zugänglich.
Soweit er über Kindertageseinrichtungen verteilt wird, ist es sinnvoll, diesen Brief beim Elternabend oder im Elterngespräch auszuhändigen zu. Den Eltern, die etwas Deutsch können, den Brief in ihrer Familiensprache und auf Deutsch zu geben, zeugt von Wertschätzung ihrer Zweisprachigkeit.

Lesestart-Set der Stiftung Lesen

In Kooperation mit der Stiftung Lesen wurden für Bayern im Dezember 2009 Lesestart-Sonderausgaben für Zwei- und Dreijährige aufgelegt und an alle Kinderkrippen und altersgeöffnete Kindergärten je zwei Sets versandt. Dies eröffnet pädagogischen Fachkräften die Möglichkeit, die Eltern von Kindern diesen Alters mit den Lesestart-Sets z.B. durch Ausleihe vertraut zu machen und selbst damit zu arbeiten. Gemeinsames Bilderbuchbetrachten und Vorlesen sind Kernelemente von Literacy. Die Lesestartsets leisten dazu einen wichtigen Beitrag. Vorlesen stärkt nicht nur Sprachentwicklung, Konzentrationsfähigkeit und Sozialkompetenz –Vorlesen ist ein Geschenk, ist persönliche Zuwendung, die doppelt wirkt: Wer vorliest, weckt Lesefreude und legt Grundlagen für weiteres Lernen.

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Materialien für den Bildungsort Kindertageseinrichtung

Praxishandbücher

Das Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) hat sich schon frühzeitig mit dem Themenkreis sprachliche und interkulturelle Bildung befasst und hervorragende Materialien und Praxisbücher entwickelt:

  • Das StMAS hat das auch außerhalb Bayerns viel beachtete Praxishandbuch mit dem Titel "Interkulturelle Arbeit und Sprachförderung in Kindertagesstätten" 2003 veröffentlicht und jedem Kindergarten zur Verfügung gestellt. Unter dem Titel "Die Welt trifft sich im Kindergarten" ist es auch im Buchhandel erhältlich und mittlerweile in der 2. Auflage (2005) erschienen.
  • Aus dem Projekt „Sprachberatung“ (siehe unten) hervorgegangen ist das umfangsreiche Handbuch „Sprachliche Bildung in Kindertageseinrichtungen“, das seit Juni 2011 käuflich zu erwerben ist. Anliegen des Autorenteams ist es, die Qualität sprachlicher Bildung auf der Grundlage des Bayerischen Bildungsplans und dem aktuellen Stand der Forschung weiterzuentwickeln. Die Leserinnen und Leser erschließen sich fundiertes, abgesichertes Fachwissen, um sprachliche Bildung im Sinne von Partizipation, Ko-Konstruktion und Inklusion zu verstehen und zu gestalten und somit als durchgängiges Prinzip im pädagogischen Alltag zu verankern (siehe auch hier!) 

Gute Praxisbeispiele

Das Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) hat im Rahmen des Projekts „Sprachberatung in Kindertageseinrichtungen“ eine ganze Serie guter, innovativer und anregender Praxisbeispiele gesammelt und aufbereitet, die auf der Homepage des IFP abrufbar sind:

Film-DVD

Die im Jahr 2004 veröffentlichte Film-DVD "Lust auf Sprache – sprachliche Bildung und Deutsch lernen in Kindertageseinrichtungen" macht anhand vielfältiger guter Praxisbeispiele sichtbar, wie sprachliche Bildung vor allem auch mit Kindern mit Migrationshintergrund und wie die aktive Einbeziehung der Eltern aussehen kann.

Lernsoftware „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“

Die Microsoft Bildungsinitiative „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“ leistete einen Beitrag, Kinder in ihrer Sprachkompetenz zu stärken und insbesondere den Schriftspracherwerb bei Kindern im Alter von 4 bis 6 Jahren in Tageseinrichtungen anzubahnen. Um die Verbreitung der als pädagogisch wertvoll eingestuften Software zu unterstützen, stattete der Freistaat Bayern Kindertageseinrichtungen mit Laptops im Wert von 500 000 Euro aus. Diese wurden kostenfrei an Kindertageseinrichtungen, die das Programm „Schlaumäuse“ in ihrer Bildungsarbeit nutzen möchten, weitergegeben.
Alle Informationen zum Lernprogramm

Ohren spitzen! – Hör- und Sprachschatzkiste

Finanziell unterstützt hat das StMAS das von der Stiftung Zuhören initiierte Projekt „Ohren spitzen – kreatives Lernen durch Zuhörförderung im Kindergarten!“. Die Evaluation des Staatsinstituts für Frühpädagogik hat gezeigt, dass die kommunikativen und sozialen Kompetenzen der „Ohrenspitzter“ tatsächlich verbessert werden. Die Basiskompetenz Zuhören wird – mit Blick auf ihre zentrale Bedeutung für sprachliche und andere Lernprozesse – in den Mittelpunkt von Bildungsprozessen gestellt. Die Hör- und Sprachschatzkiste zeigt Wege auf, wie Kindergärten eine zuhörfreundliche Einrichtung werden können.

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Intensivierung der Qualifizierungsangebote für das pädagogische Personal

Der Freistaat Bayern fördert Fortbildungsmaßnahmen für das pädagogische Personal in Kindertageseinrichtungen nach Maßgabe der entsprechenden Richtlinien.

Weitere Informationen finden Sie hier

Seit Inkrafttreten des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans hat der Freistaat Bayern sein Engagement im Qualifizierungsangebot für die Praxis ausgebaut und seit 2007 einen besonderen Schwerpunkt auf den Bildungsbereich Sprache und Literacy gelegt. 

Fortbildungskampagnen

Kampagne "Dialog Bildung"

Die weiterführende Kampagne hat dazu beigetragen, die Grundprinzipien und Ziele des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans in der Praxis zu verankern und hatte Bezug zum Bildungsbereich sprachliche Bildung. Zielgruppe der Kampagne "Dialog Bildung" waren die Einrichtungsteams.
Mehr Informationen finden Sie hier!

Kampagne "Vorkurs Deutsch 240"

Um die Durchführung der Vorkurse „Deutsch 240“ effektiv gestalten zu können, führte das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration zusammen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus die Fortbildungskampagne gemeinsam für pädagogische Fachkräfte und Grundschullehrkräfte durch.
Mehr Informationen finden Sie hier!

Projekt Sprachberatung

Sprachberatung war ein zeitlich befristetes und individuell gestaltbares Beratungs- und Fortbildungsangebot für pädagogische Teams von Kindertageseinrichtungen im Rahmen der Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsplans.
Mehr Informationen finden Sie hier!

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Teilnahme Bayerns an der Bundesinitiative „Frühe Chancen“

Bayern nimmt an dem Bundesprogramm „Frühe Chancen – Schwerpunktkitas Sprache und Integration“ mit maximal 598 Einrichtungen teil. Mit dem Programm fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) von März 2011 bis Dezember 2014 rund 4.000 Schwerpunkt-Kitas bundesweit. Durch das Programm, das sich insbesondere an Kinder unter drei Jahren richtet, soll das sprachliche Bildungsangebot für Kinder aus sozial benachteiligten Familien und aus Familien mit Migrationshintergrund verbessert werden.

Die Initiative des Bundes hat sich als sinnvolle Ergänzung zu den bisher in Bayern ergriffenen Maßnahmen zur Sprachberatung erwiesen. Durch Projektteilnahme konnten die Rahmenbedingungen der beteiligten Einrichtungen weiter verbessert werden; durch das Programm wurde es möglich, die hohe Qualifikation der Sprachberaterinnen und Sprachberater auch zukünftig nutzen, sei es durch den Einsatz als Sprachförderkräfte in den SchwerpunktKitas, sei es als Multiplikatorinnen und Multplikatoren in diesem Bundesprojekt. Ziel des Bayerischen Familienministeriums ist es, allen Kindern Chancengerechtigkeit und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben von den ersten Lebensjahren an zu garantieren.

Weitere Informationen finden Sie hier!

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Bund-Länder-Initiative Bildung durch Sprache und Schrift (BISS)

Eine zentrale Herausforderung auf dem Feld der sprachlichen Bildung ist die bislang sehr heterogene Praxis der Sprachförderung, Sprachdiagnostik und Leseförderung. Viele der eingesetzten Maßnahmen zielen lediglich auf einzelne Facetten der Sprach- und Lesekompetenz, und die Güte der diagnostischen Verfahren sowie die Wirksamkeit der Fördermaßnahmen sind bisher wissenschaftlich kaum nachgewiesen.

Vor diesem Hintergrund haben am 18. Oktober 2012 das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland und die Jugend- und Familienkonferenz der Länder eine gemeinsame Initiative zur Verbesserung der Sprachförderung, Sprachdiagnostik und Leseförderung vereinbart. Die Bund-Länder-Initiative "Bildung durch Sprache und Schrift" ist als fünfjähriges Forschungs- und Entwicklungsprogramm angelegt mit dem Ziel, deutschlandweit eine bessere und individuellere sprachliche Bildung für Kinder und Jugendliche zu ermöglichen
Für die fachliche Durchführung ist ein Trägerkonsortium aus wissenschaftlichen Institutionen zuständig. Ihm gehören an das Deutsche Institut für Internationale pädagogische Forschung (DIPF), das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) an der Humboldt-Universität Berlin und das Mercator-Institut an der Universität in Köln.

Zur Aufgabe des Trägerkonsortiums gehört v.a. die Organisation, Koordination und das Monitoring der Umsetzung des BiSS-Programms. Dem Trägerkonsortium gehört je eine Institution mit ausgewiesener Expertise im Elementar-, Primar- und Sekundarbereich an.

Bayern nimmt im Elementarbereich mit 6 Einrichtungsverbünden teil, das Staatsinstitut für Frühpädagogik  hat für den Elementarbereich die Landeskoordination.
Drei Verbünde aus Bayern zum Thema alltagsintegrierte Sprachförderung (die Verfahren zur Sprachstandsbeobachtung gehören dazu) sind im ersten Durchgang für eine Prozessevaluation ausgewählt worden.

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Öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen

Literacy Monat 2010

Im Rahmen des Projekts "Sprachberatung in Kindertageseinrichtungen" wurde vom Bayerischen Familienministerium in Kooperation mit vielen Partnern vom 20. März bis 23. April 2010 landesweit die durch Presse und Rundfunk begleitete Aktion "Literacy-Monat 2010 in Bayern" mit folgenden Zielsetzungen durchgeführt:

  • ein öffentliches Bewusstsein für die Wichtigkeit der frühen Begegnung mit Schriftsprache und Büchern schaffen und dieses schärfen
  • einen Schwerpunkt auf die Intensivierung der Kooperation und Vernetzung von Kindertageseinrichtungen mit Bibliotheken bzw. Büchereien und Buchhandlungen setzen sowie auf die Einbeziehung weiterer Kooperationspartner, insbesondere Kindertheater

Weitere Informationen vor allem zu Kooperationsangeboten von Bibliotheken, Büchereien und Buchhandlungen mit Kindertageseinrichtungen finden Sie unter Literacy Monat 2010.

IFP-Fachkongress „Sprachliche Bildung von Anfang an“ im Juni 2011

Der dritte IFP-Fachkongress fand am 6. und 7. Juni 2011 im Kongresszentrum München der Hanns-Seidel-Stiftung statt und stand unter dem Motto "Sprachliche Bildung von Anfang an - Strategien, Konzepte und Erfahrungen". Referenten aus dem In- und Ausland gaben einen Überblick über den derzeitigen Forschungsstand, u.a. Prof. Dr. David Dickinson (Vanderbilt University), Prof. Dr. Roberta Michnik Golinkoff (University of Delaware), Prof. Dr. Angela D. Friederici (Max-Planck-Institut Leipzig) und Prof. Dr. Jürgen Meisel (Universität Hamburg). Den Programm-Flyer, den Abstractband und die Präsentationen der Referentinnen und Referenten finden Sie auf der Homepage des IFP.

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Anschlussfähigkeit sprachlicher Bildung im Bildungsverlauf

Ein zentrales Zukunftsthema für Kindertageseinrichtungen und Schule ist die Herstellung von Anschlussfähigkeit sprachlicher Bildung. In den „Bayerischen Leitlinien für die Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit“ wird die besondere Bedeutung sprachlicher Bildung erneut herausgestellt.
Weitere Informationen finden Sie hier!

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Zusätzliche Informationen

audit berufundfamilie

Berufundfamilie Logo

Zertifikat zur Vereinbarkeit von Job und Familie

Mehr Informationen

Newsletter Kinder­bildung/-betreuung

Hier können sie den Newsletter abonnieren oder einzelne Newsletter rund um das Thema Kinderbildung und -betreuung einsehen.

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Broschüren rund um das Thema Kinderbetreuung

Deckblatt Broschüre Umweltbildung

Im Bayerischen Verwaltungs­portal finden Sie Bro­schür­en und Falt­blät­ter rund um das Thema Kin­der­be­treu­ung.

verwaltungsportal.de

Staatsinstitut für Frühpädagogik

Logo Staatsinstitut für Frühpädagogik - IFP

Das Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) in Bayern befasst sich mit Fragen der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen.

ifp.bayern.de

Sozial-Fibel

Ein Lexikon über soziale Hilfen, Leistungen und Rechte.

Alle Stichworte von A bis Z